Direktsaat ABC - Tipps zu Direktsaat von Praktikern für Praktiker:

 

 

WASSERHAUSHALT

Beobachtungen/Erfahrungen

  • Der Wasserhaushalt ist bei Direktsaat klar besser.

  • Die aufliegende Mulchschicht verhindert das Austrocknen.

  • Die oberste Bodenschicht ist schneller trocken.

  • Bleibt die Bodenstruktur erhalten, dann bleibt auch der natürliche Wasserhaushalt aufrecht.

  • Auf den flachgründigen Böden ist der Wasserhaushalt auf alle Fälle besser.

  • Es hat keine Staubschicht und im Herbst kalten die Böden weniger schnell ab.

  • Dank der grösseren Aufnahme ist auch mehr Bodenwasser vorhanden und für die Kultur verfügbar.

  • Die Wasserführung wird immer besser.  

  • Bei Konservengemüse wurden früher die Ernterückstände bei Mulch- und Direktsaat beanstandet, heute erzielt man mit Mulch- und Direktsaat höhere Erträge infolge besserer Wasserführung.

NACHTEILE

  • Parzellen trocknen im Frühling weniger schnell ab.

  • Problematisch in der Umstellungsphase ist, dass schwere Böden in den oberen Schichten schlecht abtrocknen. Regnet es kurz nach der Saat, vor dem Auflaufen, stark, kann es passieren, dass Wasser in den Säschlitz fliesst und das Saatgut ertrinkt, bevor es keimen konnte.   

Weizen profitiert vom optimalen Wasserhaushalt bei Direktsaat

   SWISS NO-TILL,  28.02.2007