Direktsaat ABC - Tipps zu Direktsaat von Praktikern für Praktiker:

 

 

SCHÄDLINGE

Beobachtungen/Erfahrungen

Es treten nicht mehr Schädlinge auf als bei konventionellen Pflugsystemen. Ausnahme sind die Schnecken (vgl. Stichwort "Schnecken").

 

Beobachtet wurden:

  • Eine Zunahme des  Maiszünslers hängt ab von der Intensität des Maisanbaues im Gebiet und von der Stopppelbearbeitung.

  • Der Blattrandkäfer in Ackerbohnen war schon vor der Direktsaat vorhanden.

  • Zunahme von Mäusen, aber auch Zunahme von Füchsen.

  • Wildschweine machen keinen Schaden, sie suchen in Weiden die Kuhfladen nach Engerlingen ab. Wildscheine gehen lieber in bearbeiteten Boden.

  • Krähen im Mais können problematisch sein. Bei Direktsaat können die Krähen jedoch wegen der Maisstoppeln schlecht am Boden landen, Direktsaat-Vorteile gegen Krähenschäden. 

Empfehlungen

Gegen Krähen: Direktsaaten scheinen im Vorteil zu sein. 

Gegen Mäuse: Sitzstangen für Raubvögel aufstellen.

Saatkrähen

Feldmaus

   SWISS NO-TILL,  28.02.2007