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Ein
Langzeiteffekt ist nur sichtbar, wenn man die Direktsaat über
längere Zeit konsquent anwendet. Neueinsteigern wird daher empfohlen, nicht nur
einmal eine Direktsaat auszuprobieren und schon dann zu urteilen.
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Der
Langzeiteffekt ist garantiert positiv, Erhaltung der
Bodenfruchtbarkeit, langfristige Sicherung der Ertragsfähigkeit des
Bodens, das heisst zusammengefasst: Rentabilität des Betriebes.
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Weiter
sichtbar oder feststellbar: deutlich weniger Erosion, bessere
Nährstoffversorgung und besseres Wasseraufnahmevermögen sowie auch
besseres Wassernachlieferungsvermögen. Ein neues
"dynamisches" Gleichgewicht
pendelt sich ein. Fliesst bei Starkniederschlägen Wasser oberflächlich ab, so ist es
klar und nimmt keine Bodenbestandteilchen mit.
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Langezeiteffekt
ökonomischer Natur:
mit weniger Aufwand mehr Ertrag. Dieses Ziel wird nach der
Umstellung (das heisst nach ca. 5 Jahren) erreicht. Vermutlich wird
sich der Ackerbau tendenzmässig in diese Richtung verschieben. In
einzelnen Fällen mag sich eine flache Stopppelbearbeitung als
geeignet erweisen (Schnecken, Unkräuter), Grubbern ist aber überflüssig
und braucht es nicht.
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Langzeiteffekt
zeitlicher Natur: Die frei gewordene Zeit wird anfangs für vermehrte Beobachtungen auf
dem Feld eingesetzt. Schon sehr rasch werden diese Zeitfenster für
anderweitige Aktivitäten frei (z.B. Direktsaaten als Lohnarbeit).
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Langzeiteffekt:
Die Umstellung
von der koventionelle Bodenbearbeitung mit Pflug (rechts im Bild) auf
Direktsaat ohne jede Bodenbearbeitung (links im Bild) verändert den Boden
innerhalb von sechs Jahren. Eine permanente Bodenbedeckung, ein stabiles
Bodengefüge, ein duchgehendes Porensystem und eine hindernisfreie
Durchwurzelung bis in tiefe Bodenschichten kennzeichnen den "neuen
Acker". (Fotos
vom "Oberacker" Rütti, Zollikofen/BE, 2000)
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