Direktsaat ABC - Tipps zu Direktsaat von Praktikern für Praktiker:

 

 

KOSTEN

Beobachtungen/Erfahrungen

Es gibt ganz eindeutig Kosteneinsparungen!  

Einsparungen bei den Traktorstunden und der Arbeitszeit.

Kosteneinsparungen dort, wo keine Doppelmechanisierung vorhanden ist. Wer noch alte Geräte, inkl. den grossen Traktor ums Haus stehen hat, die nicht mehr ausgelastet sind, spart wenig. 

Optimierung ist noch möglich, wenn Aussaatzeitpunkte und Kultur-Pflegezeitpunkte gleichgeschaltet werden können, oder bei einer überbetrieblichen Zusammenarbeit. 

Die Flächenleistung verbessert sich enorm, z.B. kann in 20 Minuten eine Hektare direkt gesät sein, währenddem bei einem konventionellen Verfahren einmal der Pflug, oftmals zweimal die Egge und noch die Sämaschine eingesetzt werden.

Der Materialverschleiss verringert sich markant.

Die meisten überzeugten Direktsäer haben gar keinen Pflug mehr.

Hingegen können die Kosten für Schneckenkörner und Glyphosate zunehmen.

Bei den heutigen Dieselpreisen lohnt sich ein Umdenken dennoch!

Empfehlungen

  • Da die Direktsaat ein ganzheitliches System ist, müssen, um die Kostenvorteile voll auszunutzen, auf dem Betrieb gewisse Voraussetzungen erfüllt oder gewisse Anpassungen gemacht werden (Fruchtfolge, Düngung, Pflanzenschutz, Maschinen, Strukturkosten etc.). 

  • Maschinen, die nicht mehr oder nur noch wenig gebraucht werden, sind abzustossen.

  • Frei werdende Arbeitzeit sinnvoll planen.

 

 

 

   SWISS NO-TILL,  26.03.2007