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Direktsaat ABC - Tipps zu Direktsaat von Praktikern für Praktiker: | ||
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GLYPHOSAT |
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Beobachtungen/Erfahrungen |
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Der
Einsatz von Glyphosat auf Direktsaatfeldern ist unmittelbar sichtbar, im
Gegensatz zu Pflugbetrieben, wo nach einem (relativ verbreiteten)
Einsatz von Glyphosat die Spuren durch die Bodenbearbeitung verwischt
werden. Oberstes
Gebot ist der gezielte Einsatz! Der
Einsatz von Glyphosat vor der Saat ist Teil der Unkrautbekämpfung und
kann einzelne Spritzungen in den Kulturen ersetzen, nicht aber die
Unkrautbekämpfung generell. Wiederholter Einsatz von Glyphosat begünstigt die Bildung von Resistenzen und soll daher vermieden werden. Alternativen sind anzustreben (z.B. Nachauflaufherbizid, Fruchtfolgegestaltung). |
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Empfehlungen |
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Aufwandmenge
(Glyphosatprodukte mit 360 g/l a.i.):
Wassermenge: -
Möglichst
wenig Wasser = möglichst hoch konzentrierte Spritzbrühe: 200 l/ha,
besser weniger -
Regelmässig
Benetzung ist wichtig, deshalb werden an niedrige Aufwandmenge
angepasste Düsen benötigt. Spritzzeitpunkt: -
Am
Morgen in abtrocknendes Tau, am Abend. -
Nur
gut entwickelte Pflanzenbestände (Blattmasse) spritzen. Additive: - Evtl. Ammonsulfat bei hohem Kalkgehalt des Wassers. Massnahmen
zur Reduktion oder zu vollständigem Verzicht von Glyphosat: -
Fruchtfolge
(zwischen Zuckerrüben und Winterweizen und Körnermais und Winterweizen
oft nicht notwendig) -
Wassermenge
reduzieren (100 l/ha) -
Ideen
aus Südamerika: Mit dichten Gründüngungen den Boden decken,
Pflanzenbestände vor oder nach der Saat mulchen/quetschen (dieser
Ansatz befindet sich bei uns im Experimentier-Stadium) |
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| Weiterführende Informationen |
Weiterführende Informationen (nur in englischer Sprache)
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Das Direktsaatsystem bewirkt insbesondere anfangs eine Verschiebung der Unkräuter: weniger einjährige, zunehmend mehrjährige Wurzelunkräuter. |
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SWISS NO-TILL, 23.03.2007