Direktsaat ABC - Tipps zu Direktsaat von Praktikern für Praktiker:

 

 

EROSION

Beobachtungen/Erfahrungen

  • Nach mehrjähriger Direktsaat ist Erosion kein Thema mehr.

  • Der Boden ist in gutem Zustand und meist bedeckt, Erosion ist im Vergleich zu Vor–Direktsaatzeiten kein Problem mehr.

  • Andere Massnahmen gegen Erosion ausser Direktsaat -> Kein Ackerbau!

  • Neben Direktsaat kann auch Mulchsaat (ohne Tieflockerung, kein Zapfwellengerät) mit einer guten Bedeckung als Massnahme gegen Erosion wirken.

  • Wasser verlässt Direktsaatfelder, aber die Erde bleibt!

  • Direktsaatparzellen nach Rüben und Kartoffeln sind trotz Direktsaat der Erosion ausgesetzt.

  • Fremdwasserzufluss kann sich auch auf Direktsaatfeldern verheerend auswirken.

  • „Vertikale oder innere Erosion“ nicht unterschätzen, Poren werden durch Feinerde verstopft, Wasser kann auch auf ebenen Parzellen nicht versickern .

Empfehlungen

  • Mehrjährige Direktsaat ist die wirkungsvollste anbautechnische Massnahme gegen Erosion.

  • Standortangepasste Kulturen und Anbausysteme wählen.

  • Erosionsrisiko in Fruchtfolgeplanung miteinbeziehen.

  • Alles, was die Bodenstruktur verbessert, reduziert das Erosionsrisiko.

  • Als Überführung zu Direktsaat kann Mulchsaat mit üppiger Bodenbedeckung gute Dienste zur Verhinderung von Erosion leisten.  

 

Weiterführende Links: 

 

So sieht es mit Direktsaat nicht mehr aus!

   SWISS NO-TILL,  24.03.2007