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Direktsaat ABC - Tipps zu Direktsaat von Praktikern für Praktiker: | ||
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CULTAN-DÜNGUNG (Controlled uptake long term ammonia nutrition) |
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Beobachtungen/Erfahrungen |
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Mit
grossem Interesse wird die neue Düngungsmethode verfolgt. Dafür
benötigte Maschinen können Igelräder- oder Zinkenapplikatoren sein. Um
die punktförmigen oder linienförmigen Depots zu erstellen, werden
granulierte oder auch flüssige Dünger in den Boden auf eine Tiefe von
4-7 cm ausgebracht. Da nur wenige Maschinen verfügbar sind, ist die
Anwendung noch sehr beschränkt. Im bodenschonenden Ackerbau ist vielfach sichtbar, dass die oberflächig ausgebrachten Dünger nicht mehr oder nur ungenügend eingemischt werden. Die Verweildauer an der Oberfläche ist deutlich länger als auf bearbeiteten Feldern. Die vorhandene Mulchschicht hemmt und verzögert das Eindringen der Nährstoffe in den Wurzelbereich der Pflanzen. Begleitflora als "Mitesser" vermindern den kulturverfügbaren Teil. Die zeitliche Staffelung erweist sich als sehr schwierig. Den ganzen Nährstoffbedarf als solches zur Saat auszubringen, scheint in unserem Klima überrissen. Auf Ammonium basierende Düngung kann kleinere, gedrungenere Kulturpflanzen mit deutlich festerem Aufbau bewirken. Es wird nur soviel Nährstoff aus dem Depot gelöst, wie auch von den Pflanzen gebraucht wird. Das Wurzelwachstum wird auf Kosten des Sprosswachstums gefördert. Die Anfälligkeit auf Trockenheit und Pilzkrankheiten ist deutlich vermindert. Nach der Ernte ist meist kein Dünger mehr vorhanden. |
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Empfehlungen |
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Mit
bodenbasierenden Düngerdepots können der Kulturpflanze die notwendigen Nährstoffe
zur richtigen Zeit zur Verfügung gestellt werden. Für die Begleitflora
sind die Depots nicht verfügbar. Momentan werden vor allem Startdünger (20-50% Gesamtbedarf) zur Saat neben der Reihe oder
mit dem Saatgut
in der gleichen Ablage ausgebracht. Dank weniger Sprosswachstum und grösserer
Wurzelaktivität ist mehr Energie für den Fruchtansatz und die
Fruchtausbildung vorhanden. Die Effekte auf die Erntemengen sind durchaus
positiv. Eine
Reduktion der Stickstoffmenge bei gleichbleibendem Ertrag ist möglich. Diese
Düngungsmethode ist noch wenig verbreitet, die
Applikationstechnik breitflächig noch nicht verfügbar. Die
Versuchsresultate an den Forschungsanstalten sind jedoch vielversprechend. |
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Weiterführende Links zum Thema Cultan: |
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Nährstoffdepot nach Cultan |
Zinkenapplikator in Getreide |
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Sternräderapplikator |
Depotdüngung zur Saat |
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SWISS NO-TILL, 24.03.2007