Direktsäer heimst Umweltpreis ein!

Cross-Slot-Direktsaattechnik: Sächsischer Umweltpreis 2006 geht an die Familie Sanders, 

Die Familie Sander vom Landwirtschaftsbetrieb A. Müller in Oberwinkel ist einer der diesjährigen Preisträger des Sächsischen Umweltpreises.  Es ist die Anerkennung für ihre konsequenten Bemühungen, die Kosten im Ackerbau zu senken - bei gleichzeitig steigenden Erträgen. Mit der Einführung der in Deutschland nahezu unbekannten Cross-Slot-Direktsaattechnik ist die Familie ein hohes Risiko eingegangen. Trotz der großen Hitze und der gelegentlichen Starkniederschläge, trotz der Schnecken und der Mäuse hat der Betrieb dieses Jahr erneut beeindruckende Erträge erzielt. Die mit der Überreichung des Preises erfolgte Anerkennung des Verfahrens durch die staatliche Beratung sollte vielen Landwirten ein Anlass sein, gewissenhaft den eigenen Ackerbau auf Kostensenkungspotenziale zu überprüfen.

Minister Tillich übergibt sächsischen Umweltpreis; Pressemitteilung

Laudatio Landwirtschaftsbetrieb A. Müller

 

 

 

Leserbrief, gesehen im Landfreund 6/2003 und in Die Grüne 18/2003

Mit Direktsaat Diesel sparen!

Im "Landfreund" Nr. 5 findet man Tricks für das Treibstoffsparen. Eine massive Einsparung erreicht man aber erst bei der Umstellung auf Mulch- und Direktsaat. Warum immer noch viel mit Aufwand Ackerbau betreiben, wenn der Profit immer kleiner wird? Getreide braucht keine Bodenbearbeitung, und bei Mais und Zuckerrüben genügt flaches Lockern. Daher, wenn kein Kartoffelbau, weg mit dem Pflug und anderem schweren Gerät. Die Vorteile: Arbeitsaufwand und Dieselölverbrauch vermindern sich auf einen Bruchteil. Es hat keine Spuren mehr im Acker. Weitere Vorteile: keine Bodenerosion mehr, keine lästigen Randfurchen, viel mehr Würmer, weniger CO2 in der Luft und - bei konsequenter Anwendung und richtiger Fruchtfolge - auch höherer Ertag.

Max Schneider, Hörhausen TG

 

 

Gelesen im Schweizer Bauer vom 19. August 2000

 

SWISS NO-TILL, 17. 08.2006 rs